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Provet AG

Kurznarkotikum zur Injektion bei Katzen

ATCvet-Code: QN01AX05

 

Zusammensetzung

9 mg Alfaxalonum, 3 mg Alfadoloni acetas, PEG‑35 Castor oil, Natrii chloridum
Aqua ad injectabilia ad 1 ml.
 

Fachinformationen Wirkstoffe (CliniPharm)

● Alfaxalon ● Alphadolon
 

Eigenschaften / Wirkungen

Saffan wird intravenös oder intramuskulär verabreicht.
Die intravenöse Gabe bewirkt eine Relaxierung und kurze Zeit später eine chirurgische Anästhesie. Durch Nachspritzen oder durch Inhalationsnarkotika kann die Anästhesie vertieft oder verlängert werden.
Die intramuskuläre Gabe bewirkt eine Sedierung, welche kleine Eingriffe ermöglicht. Die Atmung wird nicht stark beeinflusst. Das Erwachen verläuft ohne Schwierigkeiten.
Saffan ist sehr gut gewebeverträglich. Intramuskulär können grosse Mengen ohne Schmerzen oder Entzündung appliziert werden.
 

Indikationen

Je nach Dosierung und Applikationsart: Sedierung, Narkoseeinleitung und Aufrechterhaltung der Anästhesie bei Katzen.
 

Dosierung / Anwendung

Narkose, intravenös

9 mg pro kg Körpergewicht (0,75 ml) als Bolus. Innerhalb von 9 Sekunden tritt eine Relaxierung ein und innert 25 Sekunden eine chirurgische Anästhesie.
 

Verzögerte Injektion, intravenös

4,5 mg pro kg Körpergewicht (0,375 ml) werden rasch injiziert, weitere 4,5 mg pro kg Körpergewicht langsam nachgespritzt, bis die gewünschte Narkosetiefe erreicht ist.
 

Verlängerte Narkose, intravenös

Bei länger als 5 bis 10 Minuten dauernden Eingriffen kann die Nadel intravenös liegengelassen werden. Dadurch können je nach Bedarf erforderliche Dosen nachinjiziert werden.
 

Sedierung, intramuskulär

9 mg pro kg Körpergewicht (0,75 ml) tief intramuskulär applizieren. Die Sedierung beginnt zirka 7 Minuten post injectionem und hält zirka 5 Minuten an. Durch Erhöhung der Dosis auf 12 mg pro kg Körpergewicht (1 ml) kann die Sedierung vertieft und verlängert werden.
 

Anästhesie, intramuskulär

16 bis 18 mg pro kg Körpergewicht (1,35 bis 1,5 ml). Die Wirkung tritt nach zirka 10 bis 12 Minuten ein und hält 10 bis 20 Minuten an.
 

Narkoseeinleitung, intramuskulär

4 mg pro kg Körpergewicht (0,35 ml).
 
Die beiden Injektionstechniken können miteinander kombiniert werden.
 

Anwendungseinschränkungen

Kontraindikationen

Die Anwendung bei Hunden ist streng kontraindiziert.
 

Vorsichtsmassnahmen

Saffan darf nie zusammen mit anderen intravenösen Narkotika gegeben werden.
 

Unerwünschte Wirkungen

Gelegentlich während der Einleitungs- und Erholungszeit Niesen und/oder vorübergehende Rötung und Schwellung der Ohrmuscheln.
 

Wechselwirkungen

Prämedikation mit Phenothiazinderivaten vertieft die Narkose und verlängert die Erholungszeit.
 

Sonstige Hinweise

Katzen vor der Narkose nicht füttern.
Saffan ist bei subkutaner oder intraperitonealer Injektion nicht wirksam.
Bei Zimmertemperatur (15 bis 25°C) und vor Licht geschützt aufbewahren.
Nicht im Kühlschrank aufbewahren.
Der verbleibende Inhalt angebrochener Ampullen ist zu verwerfen.
Von Kindern fernhalten.
 

Packungen

10 Ampullen zu 5 ml

Zulassung erloschen am: 30.11.2005

Abgabekategorie: B

Swissmedic Nr. 38'636

Informationsstand: 06/2004

Dieser Text ist behördlich genehmigt.

 
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