Ephedrinhydrochlorid kann bei der Einnahme toxisch sein. Nebenwirkungen können unter
anderem Schlaflosigkeit und Nervosität, Schwindel, Kopfschmerzen, erhöhter Blutdruck,
vermehrtes Schwitzen und Übelkeit sein.
Die Einnahme kann zum Tode führen, vor allem bei Kindern. Um eine versehentliche
Einnahme auszuschließen, muss das Tierarzneimittel ausserhalb der Reichweite von
Kindern angewendet und aufbewahrt werden.
Nach der Verabreichung des Tierarzneimittels gründlich die Hände waschen.
Bei versehentlicher Einnahme, insbesondere durch Kinder, ist unverzüglich ein Arzt zu Rate
zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Ephedrin sollten den Kontakt mit
dem Tierarzneimittel vermeiden.
Es wird nachdrücklich empfohlen, dass schwangere Frauen bei der Verabreichung
Handschuhe tragen.
Trächtigkeit und Laktation:
Nicht anwenden bei trächtigen und laktierenden Hündinnen.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Methylxanthinen (wie z.B. Koffein, Theophyllin und
Theobromin, die als Arzneimittel vor allem zur Behandlung von Asthma eingesetzt werden
können), von anderen Sympathomimetika (Arzneimittel mit Wirkstoffen wie z.B. Adrenalin,
Amphetamin, Dopamin oder
Noradrenalin, die wie Ephedrin zur Aktivierung der sympathischen Komponente des
autonomen Nervensystems eingesetzt werden) oder von Arzneimitteln, die eine Erhöhung
des Harn-pHs bewirken, kann es zu einer Wirkungsverstärkung des Tierarzneimittels und zu
einem erhöhten Risiko von Nebenwirkungen kommen.
Bei Kombination mit Digitalisglykosiden (Arzneimittel mit Schlagkraft steigernder und die
Herzfrequenz senkender Wirkung) oder mit bestimmten (halogenhaltigen) Narkosemitteln
besteht die Gefahr von Herzrhythmusstörungen.
Sympatholytika (Substanzen, die die Wirkung des körpereigenen Noradrenalins und
Adrenalins sowie auch diejenige von exogen zugefügten Sympathomimetika hemmen)
können die Wirksamkeit des Tierarzneimittels herabsetzen.
Überdosierung (Symptome, Notfallmassnahmen, Gegenmittel):
Ephedrin hat eine ausreichende therapeutische Breite. Unerwünschte Wirkungen wie
Erregung, Blutdruckanstieg und anhaltend beschleunigter Puls (Tachykardie) verschwinden
im Allgemeinen nach Dosisreduktion oder Absetzen der Behandlung.
Bei erheblicher Überdosierung kann es zu folgenden unerwünschten Wirkungen kommen:
Tachykardie, Kombination aus Herzrhythmusstörung und Tachykardie (Tachyarrhythmie),
Erbrechen, Schweissausbruch, unphysiologisch vertiefte und/oder beschleunigte Atmung
(Hyperventilation),