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Klassifizierung: Terpene >> Diterpene >> Pleuromutiline Synonyme: Valnemuline; SDZ PMD 296 Lateinisch: - Englisch: Valnemulin Französisch: Valnémuline Italienisch: Valnemulina CAS-Nummern: Valnemulin = 101312-92-9 Valnemulinhydrochlorid = 133868-46-9

Eigenschaften

Valnemulin ist ein neues (EMEA 2008b) semi-synthetisches Derivat des natürlich vorkommenden Diterpen-Antibiotikums Pleuromutilin (Giguère 2006a; O'Neil 2001a; Lobová 2004a), welches erstmals aus dem Basidiomyzet Pleurotus mutilus (Kavanagh 1951a) (heute Clitophilus scyphoides genannt) isoliert wurde. Der chemische Aufbau der Pleuromutilinderivate Valnemulin und Tiamulin unterscheidet sich stark von anderen bekannten Proteinsynthesehemmern (Poulsen 2001a).
 
Das Molekulargewicht des Valnemulins beträgt 564,83 und die Summenformel lautet C31H52N2O5S (O'Neil 2001a).
 
Die Carbonyl-Gruppe des 5-gliedrigen Ringes sowie die Hydroxyl-Gruppe am C11 scheinen für die Wirksamkeit von Bedeutung zu sein. Die Vinyl-Gruppe kann ohne Verlust der Aktivität hydrolysiert werden (Egger 1976b).
 

Valnemulinhydrochlorid

Valnemulin ist als Hydrochlorid-Derivat in Prämixen zur Herstellung von Fütterungsarzneimitteln erhältlich (Giguère 2006a).
 
Das Molekulargewicht des Valnemulinhydrochlorids beträgt 601,28 und die Summenformel lautet C31H53ClN2O5S (Pharmavista 2004a).
 

Lagerung / Stabilität

Der Wirkstoff sollte nicht bei Temperaturen über 25°C gelagert werden sowie vor Licht und Feuchtigkeit geschützt werden. Angebrochene Packungen sollten nach dem Gebrauch wieder dicht verschlossen werden. Unter Licht- und Feuchtigkeitsschutz beträgt die Haltbarkeit 3 Jahre. Bei Einmischung in mehliges Futter reduziert sich die Haltbarkeit auf 3 Monate. Einmischungen in pelletierte Futtermittel sind nur noch 3 Wochen haltbar.
 
Bei der Pelletierung bleibt der Wirkstoff bis zu Temperaturen von 75°C stabil. Höhere Temperaturen oder der Gebrauch abrasiver Substanzen bei der Herstellung sind zu vermeiden (Demuth 2008a).
© {{ new Date().getFullYear() }} - Institut für Veterinärpharmakologie und ‑toxikologie

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