Verteilungsvolumen
Ausscheidung
Milrinon wird in erster Linie unverändert über die Niere ausgeschieden (
Kittleson 1991a)
Eliminationshalbwertszeit
Die Halbwertszeit kann bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz nahezu verdoppelt sein (
Kelly 1996a).
Beim Menschen ist die Eliminationshalbwertszeit bei Patienten mit Herzinsuffizienz gegenüber gesunden Patienten um das vier- bis fünffache verlängert (
Kittleson 1991a).
Wirkungseintritt und -dauer
Der Zeitverlauf der inotropen Wirkung von Milrinon entspricht dem des Plasmaspiegels (
Alousi 1984a).
Wirkungseintritt
Wirkungsdauer
Wirkungsmaximum
Wirkspiegel
Nach oraler Administration ist die maximale Plasmakonzentration nach 1,5 - 3,0 Stunden erreicht (
Kittleson 1991a)
In einer Konzentration von 0,25 - 0,5 µMol besitzt Milrinon eine nahezu maximale Wirkung auf Herz-Lungenpräparationen des Hundes bei verschiedenen Formen der akuten Herzinsuffizienz (
Pastelin 1983a).
Fünf Minuten nach intravenöser Injektion von 5 mg/kg als Bolus beträgt die Plasmakonzentration bei Beagles 0,0124 mg/ml (
Edelson 1983a).
Drei Tage nach intravenöser Injektion von 0,05 mg/kg, dann subkutane Implantation von Pellets, die Milrinon in einer Rate von 0,05 µg/kg/min (0,003 mg/kg/h) über 6 Tage freisetzen, beträgt der Plasmaspiegel von Hunden zwischen 17 kg und 23 kg Körpergewicht 36,7 ± 21,20 ng/ml (
Khajavi 1997a).
Herzinsuffizienz
Die Empfindlichkeit von Hunden mit Herzinsuffizienz auf Milrinon ist gegenüber der von gesunden Hunden reduziert. Bei herzinsuffizienten Hunden wurden signifikant niedrigere cAMP- und PDE-Aktivitäten im Endokard gemessen (
Su 1999a).