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Klassifizierung: Kohlenwasserstoffe >> Halogenierte Kohlenwasserstoffe Nervensystem, zentrales (ZNS) >> Narkotika & Anästhetika >> Inhalationsnarkotika / Inhalationsanästhetika Synonyme: Anestan; Bromochlorotrifluoroethan; Chalothan; FC-123B1; Fluktan; Fluorotan; Fluothan; Freon 123b1; Halan; Halotan; Halsan; Narcotan; Narkotan; Rhodialothan; Halothane Lateinisch: Halothanum Englisch: Halothane Französisch: Halothane Italienisch: Alotano CAS-Nummern: Halothan = 151-67-7

Eigenschaften

Halothan, ein Inhalationsnarkotikum, ist eine farblose, leicht flüchtige Flüssigkeit, welche nicht brennbar und nicht explosiv ist. Ihr Geruch ist vergleichbar mit Chloroform. Der Geschmack ist süsslich und leicht verbrannt. Halothan ist geringfügig wasserlöslich und mischbar mit Alkohol. Die Summenformel lautet C2HBrClF3 und das Molekulargewicht ist 197. Das spezifische Gewicht beträgt 1,872 - 1,877 g/ml bei 20°C (Windholz 1983a; Plumb 1999a). Der Siedepunkt liegt bei 50°C und der Dampfdruck beträgt 244 mmHg bei 20°C (Steffey 2001c).
 

Lagerung

Halothan sollte bei unter 40°C in einem dichten, lichtundurchlässigen Behälter gelagert werden. Die Stabilität von Halothan wird durch die Zugabe von 0,01% Thymol und Ammoniak aufrecht erhalten (Plumb 1999a; Paddelford 1992a). Halothan zerfällt in Natriumkalk und UV-Licht (Steffey 2001c). In Gegenwart von Feuchtigkeit reagiert Halothan stark mit Metallen, wie z.B. Aluminium, Messing und Blei, aber nicht mit Kupfer. Gummi und einige Kunststoffe werden von Halothan angegriffen, was zu deren schnellen Zerfall führen kann. Verfärbte Halothanflüssigkeiten sollten nicht mehr verwendet werden. Das als Stabilisator zugesetzte Thymol verdampft nicht. Aus diesem Grund könnte es sich im Verdampfer ansammeln und zu einer gelblichen Verfärbung führen. Diese Verfärbungen können mit Diethylether gereinigt werden. Vor einer Wiederverwendung des Verdampfers müssen Etherreste entfernt werden (Plumb 1999a).
© {{ new Date().getFullYear() }} - Institut für Veterinärpharmakologie und ‑toxikologie

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