Culicidae (Stechmücken)
Empfohlene Antiparasitika
1. Wahl
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- Anwendung / Dosierung: 0,025 - 0,05%ige Lösung (250 - 500 mg/l), topisch, als Bade-, Wasch- oder Sprühlösung, einmalig
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- Anwendung / Dosierung: 1%ige Lösung (10 g/l), Spot-on, einmalig
2. Wahl
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- Anwendung / Dosierung: 2 mg/kg KGW, Pour-on, einmalig
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- Anwendung / Dosierung: 4%ige Lösung (40 g/l), Pour-on, einmalig
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- Anwendung / Dosierung: 1%ige Lösung (10 g/l), Spot-on, einmalig
Bitte beachten Sie die jeweiligen Hinweise zu den besonderen Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder bei der Anwendung entstehender Abfälle in der Arzneimittelinformation des verwendeten Präparates.
Weitere Massnahmen
- Wenn Bekämpfungsmassnahmen ergriffen werden, dann weiträumig und primär gegen larvale Stadien von Dipteren:
- Umgraben oder Abdecken der Bruthabitate von Culicidae.
- Biologische Parasitenbekämpfung durch Ausbringung von Bacillus thuringiensis israelensis (Bti) oder daraus gewonnen Toxinen. Die Wirkung dieser für die Umwelt unbedenklichen larviziden Proteine ist ähnlich der der Organophosphate. Jedoch können Mückenlarven auch gegen Bti Resistenzen entwickeln. Des Weiteren haben sich in den letzten Jahren bei über 50 Stechmückenarten Resistenzen gegen verschiedene Insektizidgruppen entwickelt, was deren Bekämpfung erschwert.
- Wachstumshemmer zur Umgebungsbehandlung: Diflubenzuron, Cyromazin.
Resistenz-Situation
- Bei vielen Stechmückenarten sind Resistenzen gegen verschiedenste Insektizidgruppen wie beispielsweise Pyrethroide bekannt.